
Wie man die UV-Härtung mit Galliumiodid (GaI) richtig gestaltet
Wenn Sie bereits mit der Photolithografie für PCBs zu tun hatten, kennen Sie sicherlich die Schwierigkeiten dabei, die richtige Lichtintensität einzustellen. Zu viel Wärme zerstört das Substrat – zu geringe Leistung sorgt dafür, dass der Fotolack nicht richtig aushärtet.
Dabei kommen unsere Galliumiodid-Module ins Spiel. Sie liefern eine genau kontrollierte Lichtintensität – meist zwischen 254 nm und 310 nm. Wir haben diese Module so abgestimmt, dass sie den Polymerisierungsprozess perfekt auslösen – ohne dass die PCBs beschädigt werden.
Der Schlüssel liegt im Spektrum des Lichts.
Die meisten Standard-Quecksilberlampen produzieren ein ungleichmäßiges Lichtspektrum – sie emittieren auch Wellenlängen, die eigentlich nicht benötigt werden. Wir haben dieses Problem durch Anpassung der Galliumkonzentration sowie des Iodiddrucks gelöst. Dadurch passt das Licht genau zu den Anforderungen des Fotolacks.
Jetzt können Sie die Leistung erhöhen, um mehr PCBs pro Stunde bearbeiten zu können. Das ist natürlich vorteilhaft für die Produktivität. Doch Achtung: Wenn die Geschwindigkeit des Transportbands nicht richtig eingestellt ist, kann die hohe Leistungsdichte dazu führen, dass die PCBs beschädigt werden. Achten Sie darauf!
Für die Praxis konzipiert
Wir wollten nicht, dass Sie ein ganzes System ersetzen müssen, nur weil eine Lampe defekt wird. Deshalb sind unsere Module modulare Bauelemente – wenn eine Lampe kaputt geht, können Sie einfach das Modul austauschen und weiterarbeiten.
Wir verwenden hochreine Quarzkörper, damit das Glas kein UV-Licht aufnimmt. So gelangt die gesamte Energie direkt auf das PCB.
Aber Vorsicht: Vernachlässigen Sie die Kühlung nicht!
Diese Lampen werden sehr heiß. Ohne eine effektive Kühlsysteme wird die Lebensdauer der Lampen stark reduziert. Das ist schließlich Physik.
Minimierung von Ausschuss
In einer PCB-Fabrik gilt „fast richtig“ als Misserfolg. Eine geringfügige Abweichung in der UV-Intensität führt dazu, dass der Fotolack nicht richtig aushärtet – was wiederum zu Problemen bei der Bearbeitung der PCBs führt.
Unsere Module sorgen dafür, dass die Lichtintensität über die gesamte Breite des PCBs gleichmäßig ist. Zudem sind sie mit automatischen Steuergeräten verbunden, die selbstständig handeln. Wenn sich das Gallium im Laufe von einigen tausend Stunden abnutzt, erhöht das System automatisch die Leistung, damit die Härtungsgeschwindigkeit weiterhin konstant bleibt.
So können Sie die Menge an Ausschuss minimieren und die Produktion weiterlaufen lassen – ohne ständig das Equipment überwachen zu müssen.